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4 ABSTRACT WOMEN ARTISTS
ACTUAL ART FROM CANADA AND SWITZERLAND
AKTUELLE KUNST AUS KANADA UND DER SCHWEIZ
Winterausstellung 02/03
Ausstellungsdauer: 06. Dezember 2002 bis 14. März 2003
Geöffnet Montag bis Freitag, von 9.00 h bis 18.00 h
Vernissage 05. Dezember 2002
Laudatio: Lutz Driever M.A., Berlin
Location:
Galerie im Neuen Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21
D-10719 Berlin, Germany
Artists in show:
Alice Burton, Canada
Patricia Karen Gagic, Canada
Inga Elser, Switzerland
Monica von Rosen, Switzerland
Laudatio zur Vernissage der Winterausstellung 02/03 vom 06. Dezember 2002 bis 14. März 2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie herzlich zur mittlerweile sechsten Ausstellung, welche die Galerie im Neuen Kranzler Eck in Kooperation mit Regus von morgen an bis einschließlich 14. März nächsten Jahres hier im Regus Business Centre präsentiert. Mit dem Titel abstract women artists - Aktuelle Kunst aus Kanada und der Schweiz stellen insgesamt fünf international renommierte Künstlerinnen ihre Arbeiten vor. Alice Burton, Patricia Karen Gagic, Inga Elser und Monica von Rosen zeigen ihre Werke erstmals hier im Neuen Kranzler Eck, während Sie die Schweizerin Carmen Lehmann möglicherweise aus der vorangegangenen Ausstellung kennen. Besonders herzlich möchte ich Inga Elser und Monika von Rosen begrüßen, die heute persönlich aus der Schweiz angereist sind, um mit Ihnen diese Vernissage zu erleben.
Die abstrakte, die nicht-gegenständliche Kunst ist in ihrer kunstgeschichtliche Bedeutung eine relativ junge Kunstrichtung. Erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts mit Pablo Picasso und Georges Braque haben Künstler und Künstlerinnen begonnen, sich von der Figur, dem Gegenständlichen zu lösen.
Der Ursprung der abstrakten Malerei liegt in der Neigung zur nicht-figurativen Kunst unserer Kindheit. Kinder malen und zeichnen ohne eine besondere Rücksichtnahme auf die Form. Sie lassen, anders als der Erwachsene, ihrer Kreativität, ihrer Vorstellungskraft und Intuition freien Lauf. Und diese Freiheit des Geistes gilt es in den Bilder zu finden.
Es sollte nun natürlich nicht so verstanden werden, dass der erwachsene Künstler oder die erwachsene Künstlerin und ihr Werk kindisch seien. Im Gegenteil, so wie die Kinderzeichnungen Spiegel der Seele sind, so ist die abstrakte Malerei eine Spiegelung der Botschaft des erwachsenen Künstlers.
Um Ihnen einen kleinen Einblick in diese Botschaften der Künstlerinnen unserer Ausstellung zu geben, möchte ich Ihnen an dieser Stelle einige Eckdaten ihrer Lebensläufe und individuellen Arbeitsweisen vorstellen.
Carmen Lehmann, Schweiz
... malt in Acryl auf Leinwand. Sie installiert Leinwand auf Leinwand. Aus der Ferne scheinen ihre Werke geometrische Farbstudien. Wir kommen nicht umhin an Marc Rothko zu denken. Doch wo Rothko plan arbeitet, nur mit Acryl oder Öl auf Leinwand greift Carmen Lehmann in den Raum aus. Ihre Werke sind so nicht mehr nur reine Farbflächen sondern flache Plastiken, deren Relief sich erst aus der Nähe erschließt, deren faszinierendes Farb- und Formenspiel aber nur aus der Ferne.
Alice Burton, Kanada
.die Ihren Abschluss an der York University in Toronto absolvierte beschäftigt sich in ihrem künstlerischen Schaffen mit der spannungsreichen Beziehung von farbigen Flächen und abstrakten Formen. Mit einem ständig wechselnden Spiel zwischen Fläche und Linie, Richtung und Gegenrichtung und einem dynamisch-spontanen Farbauftrag hat die Künstlerin einen Weg gefunden, ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen.
Die Leinwand wird zur Bühne, auf der sie mit ihrem Ausdrucksmittel - der Farbe - agiert. Die Künstlerin nutzt die unterschiedlichsten künstlerischen Techniken; sie tropft Farben auf die Leinwand, wie wir es von Jackson Pollock kennen oder verwendet Schablonen und Farbrollen, wie etwa Sigmar Polke, um ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen. Auf diese Weise ermöglicht Alice Burton dem Betrachter, als Zuschauer in diese stark von Emotionen geprägte Gefühls- und Gedankenwelt einzutauchen, eventuell sogar zum Mit-Protagonisten im Spiel mit der Farbe zu werden. Der dadurch angeregte Dialog zwischen dem sichtbar Dargestelltem und den persönlichen Assoziationen des Betrachters auf die Kunstwerke, bildet das vermittelnde Element in den Arbeiten und regt zur weiteren Auseinandersetzung mit ihnen an.
Inga Elser, Schweiz
... sieht in ihrer Kunst, ich zitiere "...Faszinierende und beeindruckend klare Visionen, die ihr die Möglichkeit geben, bei der Transformation der eigenen Gedanken- und Gefühlswelt die Dualität im Innern eines Menschen, den tieferen Sinn des Lebens in künstlerisch abstrakter Form möglichst ansprechend anzugehen."
Derart erhält jede Form und jedes Farbenspiel einen Sinn, illustriert die innerste Welt der Künstlerin und fordert den Betrachter auf, das Gesehene zu interpretieren.
Der Wunsch der Künstlerin, über ihre Werke direkt mit dem Betrachter in Kontakt treten zu können, sollten Sie als Aufforderung verstehen, nach gemeinsamen Emotionen, Stimmungen und Anregnungen in den Bildern von Inga Elser zu suchen. Ihrer Gemälde erinnern mit ihren Glitzereffekten an ferne Galaxien. Kleine aufgesetzte Perlen betonen den pastosen Farbauftrag. Vielleicht symbolisieren sie die weit entfernten Sterne, die man beim Betrachten zu erkennen glaubt und in deren Strudel man unweigerlich versinkt.
Inga Elser möchte die Neugier in uns wecken, die emotionale Welt der Künstlerin anzunehmen und dabei trotzdem genügend Freiraum für eigene Interpretationen lassen.
Patricia Karen Gagic, Kanada
...reflektiert ihre künstlerischen Gefühle klar und farbenreich in weise konstruierten surrealistischen Bildern. Bereits in zahlreichen Ausstellungen in Kanada, den USA, China, Italien und der Schweiz konnte man sich von ihren intensiv farbig-faszinierenden Kompositionen mitreißen lassen. Entgegen der allgemeinen Vorstellung, der abstrakten Kunst und ihrer individuellen Ausdruckskraft seien keine Regeln gesetzt, sind die Werke der kanadischen Künstlerin äußerst genau durchdacht und die Farbflächen präzise angeordnet.
Keimzelle für ihre Bildmotive ist die exakte Beobachtung von Natur und Umwelt. Sie sind Basis und Ausgangspunkt für die Bildthemen der Künstlerin. Dabei bildet Gagic ihre Inhalte nicht einfach ab, sie nutzt vielmehr das Reale, Greifbare dazu, aus ihm "höhere" Themen zu entwickeln, deren zeitlose Aktualität die Künstlerin faszinieren.
In einem langen Prozeß aus Betrachtung und malerischer Wiederholung werden die Bilder regelrecht erarbeitet, wird die anfangs konkrete erscheinende Darstellung mehr und mehr zurückgenommen. Alles gipfelt in einer umfassenden Reduktion des Gesehenen: die Form löst sich auf in Farbe und Raum.
Monika von Rosen, Schweiz
... erweitert das hier gezeigte Spektrum abstrakter Malerei um eine heute allgemein anerkannte und dennoch aus kunsthistorischer Sicht recht junge künstlerische Ausdrucksform: Der Fotografie.
Für Monika von Rosen wichtige Fotos, die während der letzten zehn Jahre entstanden sind, bilden für die Künstlerin das Ausgangsmaterial Ihres aktuellen Werkes. Die Zitat "Erneuerung von Erinnerung" setzt sie heute unter Einbezug des Computers um, verfremdet und überarbeitet mit Hilfe digitaler Technik. Oft sind bei den Exponaten zwei, drei oder mehrere Bilder zueinander gruppiert, die so erst ein Ganzes ergeben. Verschiedenste persönliche Erlebnisse werden auf diese Art und Weise von der Künstlerin, die ihre Laufbahn als Dokumentarfotografin begann, verarbeitet. So liegt in den jeweiligen Ursprüngen der Arbeiten auch ein gewisser dokumentarischer Wert, den der Betrachter aber erst zu erkennen vermag, wenn er die Geschichten hinter den Motiven erfährt. Diese Informationen hinter den Fotografien können dann allerdings auch bestürzen und schockieren. Vermeintlich ästhetische Abbilder, erhalten neue Sinnzusammenhänge und ich möchte sie auffordern einen solchen Diskurs mit Frau von Rosen, zu suchen.
Ich wünsche Ihnen nun viel Vergnügen und hoffentlich interessante Gespräche und Diskussionen mit den anwesenden Künstlerinnen. Es sei an dieser Stelle nicht unerwähnt, dass die Arbeiten gerne erworben werden können und der eine oder andere möglicherweise ein passendes Weihnachtsgeschenk unter den ausgestellten Exponaten findet. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne für Fragen und Informationen zur Verfügung.
Herzlichen Dank für Ihr Kommen, und dem Regus-Center für das Ermöglichen der Ausstellung. Lassen sie sich vom Rausch der Farben und Gefühle inspirieren!
Lutz Driever M.A., Kunsthistoriker, Berlin
Biografien
Alice Burton, Canada

EDUCATION
- Georgian College, Barrie, Ontario, Canada - Workshop with Eric Fischl (1998)
- York University, Toronto - Nonours B.F.A. majoring in Painting and Drawing (awarded 1987)
- Humber College, Toronto - Printmaking with George Hawken (1978 - 1979)
- The Toronto School of Art, Toronto - Painting and Composition (1975 - 1977)
- Central Technical School, Toronto - Painting and Composition (1975)
- The Threee Schools of Art, Toronto - Printmaking with Vera Frenkle (1971)
- The Ontario College of Art - Printing and Drawing (1964)
SELECTED SOLO EXHIBITIONS
- 1999
Artsforum, New York, NY, Of Patterns and Contrasts
- 1997
Teodora Gallery, Toronto, Canada, Water Lily Variations
- 1996
Art Dialogoue at Azalea, Toronto, Colour of Summer
- 1995
Here and Now Gallery, Toronto, Colour Variations
SELECTED GROUP EXHIBITIONS
- 2002
Europ'Art Genf
- 2002
MAC 21 - International Art Fair Marbella
- 2001
3. International Art Fair Congressional Center Zurich
- 1999
Fifth St. Gallery, Toronto, Surfaces
- 1997
Audart, New York, NY, Painters From New York, Toronto & Tokyo and Shrines to Fantasy
- 1994
John B. Aird Gallery, Toronto, Form+4
- 1992
Gallery 306, Toronto, Exploration of the Subject
- 1992
Art Fair Vancouver
JURIED EXHIBITIONS
- 1999
Gairloch Gallery, Oakville
- 1998
Tribunal of Canadian Artists & Producers, Ottawa, Ontario, Prize of Excellence, finalist
Frederick H Varley Gallery, Unionville, Ontario, Society of Canadian Artists Exhibition
- 1999
Art Gallery of Ontario - Art Rental Program
- 1998
Oakville Galleries, Fall Collection & Art Rental
- 1997
The Artist's Center Calgary, Art Fair Vancouver
- 1994
John B. Aird Gallery, Toronto, Society of Canadian Artists Exhibition, Energy
- 1992
O'Keefe Center, Toronto, Society of Canadian Artists & Canadian Opera Committee Exhibition
MEDIA COVERAGE
- Plugged In! COGECO cable, Burlington
- First, she'll take Manhattan, Arts, The Ottawa Citizen, November 3, 1997
- Review of "Through the Looking Glass" by V. Paul, Around Toronto Today, May 1993
- Video backdrop used on MuchMusic, April 1993
- "Imagery Trough the Looking Glass" Radio CIUT Interview, April 1993
- "Where and When in the Art World" , P.Fleisher and R.Scala, ART FOCUS, Winter 1993
CORPORATE COLLECTIONS
- Starcan Corporation, Toronto
- Genesis Corporate Search Ltd., Calgary, Alberta
- Professional Publishing Associates, Toronto
- The Berkley Group, Garden City, NY
- The Official Residence of the former Canadian Consul General, New York
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Patricia Karen Gagic, Canada

THE ABSTRACT ART OF PATRICIA KAREN GAGIC
Prepared for the Art Gallery of Hamilton, The Atelier Series Exhibition. Title of Exhibition: 'Visualizing the Chakras: Manifestation of Will and Human Spirituality'.
Abstract, or non-objective, art is a relatively young, visual movement, originating at the beginning of the 20th century. An inclination towards abstract, or nonfigurative art starts in our early childhood. It is a messy beginning, but reaches the heights of sophistication with our age (or vice versa, as in the case of painter Pablo Picasso, who switched to abstract in his later years). But it should not be understood that an abstract artist is a grown-up child, and his product childish. To the contrary, as the child's drawing or painting is the mirror of its tiny soul, so is the abstract painting a reflection of the adult artist's message.
Patricia Karen Gagic is an international emerging artist. In 2002 she participated at the Europ'Art Geneva and at the "4th Art International" in Zurich. Future events are planned in 2003, such as Art Fairs in Brussels, Stockholm and exhibitions in Berlin, Galerie im Neuen Kranzler Eck at Kurfürstendamm and in Bern.
In her own words, Patricia's artistic instinct comes from the 'Godly sparks' that quicken her heart and encourage her soul to look deeper into the wisdom and beauty of Creation. She succumbs to these moments of divine inspiration, and accepts and embraces them unconditionally, allowing the ideas to flow freely through her. Her artistic feelings are clearly reflected in her richly coloured and wisely constructed images of surrealism. Abstract art is generally considered to be an archaic process. One may think that everything is allowed, for there are no specific rules. That is not the case. The paintings of this fine artist are highly abstract, yet recognizable. They are meticulously organized and well conceived. Among the wide variety of abstract approaches, Patricia employs the perspective images of 'misty' landscape, with no visible reference to any perceived reality. In some cases, her canvas may simply be divided by the single imaginary line of a distant horizon. But under the layers of mostly blue, grey or purple oils, lies the secret, awaiting the observer to figure out its purpose and recognize his/her own personality in the artwork.
As many abstract artists, Patricia too, sacrifices the natural beauty of the conceived object, in order to underline its essential forms to the observer, but in the way she sees them. Such 'imitated' images might appear ghostly or non-living, depending on the viewer. An optimist might interpret it as a 'dawn', a pessimist will definitely see a 'dusk', and a romantically inclined soul will interpret it as 'snow in the moonlight'. And then there are those who will produce the superior smile of a person who knows 'exactly' what the image means! Patricia knows that not all people are capable of seeing the 'unseen' and skillfully applies her artistic gift of graphic visualization. The images force you to stand in front of them, filled with unknown passion. To any art lover, who looks for the symbolism in patterns, designs, or colours, the abstract art of Patricia Gagic is more than that. The art compels you not only to interpret their hidden messages, but often to understand the reason for their, and your, very existence. What is beautiful or clear to one, may look confusing to another. But one thing is for certain, the abstract works of Patricia Gagic are visually striking, rich in colour, intriguing in design, and simply irresistible.
Bozidar D. Benedikt (Ph.D.)
Dr. Benedikt holds a Ph.D. in Literature and a Masters Degree in Film and Television Design. He is a Canadian writer and award winning film maker, with 38 published books to his credit in various languages, and the Director of three feature films. For one of his books, he was nominated for the 2001 Nobel Prize in Literature
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Inga Elser, Switzerland

Artist Statement:
Abstract art design
"...Faszinierende und beeindruckend klare Visionen, die mir die Möglichkeit geben, bei der Transformation meiner Gedanken- und Gefühlswelt die Dualität im Innern eines Menschen, den tieferen Sinn des Lebens in künstlerisch abstrakter Form möglichst ansprechend anzugehen. Jede Formgestaltung, jede Nuance eines Farbspiels hat einen Sinn, kann gemachte Erfahrungen widerspiegeln, sie in ein anderes Licht setzen, mir und vielleicht auch dem Betrachter die Möglichkeit öffnen, neu zu interpretieren, Ereignisse anders zu sehen als bisher. Farbiger, emotionaler.
Bei meinem Abstract design steht mein innerster Wunsch im Vordergrund, vor allem bei sensiblen Menschen spontan auf der Gefühlsebene etwas zu berühren und zu bewegen. Ich habe die klare Intention, trotz Gestaltung von Kontrasten immer auch einen Ort der Ruhe zu kreieren, in dem sich der sensible emotionale Bereich des Betrachters wohl fühlen kann. Die künstlerische Arbeit die aus meinem Projekt Abstract art design resultiert, ist ein Versuch, mich mit der Fantasie des Betrachters in Verbindung zu setzen. Mit Farben und Formen kreativ und sensibel zu spielen. Meine Erfahrungen und Gedanken, meine Gefühlswelt sowie den emotionalen Zustand in eine feine Sprache zu transferieren. Die Entschlüsselung meiner Sprache, meines Tagebuches in Form von Bildern überlasse ich der freien Interpretation jedes einzelnen. In meinem Verständnis für Kunst sollte immer auch genügend Freiraum für die individuelle Interpretation durch den Betrachter bleiben.
Ist das schöne und faszinierende Spiel zwischen Fantasie und Wirklichkeit, zwischen Künstler und Betrachter echt, dann wird es emotional berühren können.
Für einen Kunstschaffenden ist die innere Begeisterung und unbändige Neugierde auf Neues bei der Umsetzung von Gedanken in Form und Farbe von elementarster Wichtigkeit. Vielleicht lassen auch Sie sich von diesem Funken der Begeisterung oder Neugierde sanft berühren..."
Inga Elser
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Monica von Rosen, Switzerland / Sweden (former Monica Nestler)

"Die Funktion der künstlerischen Arbeit besteht in der Anregung von Empfindungen, der Erneuerung von Erinnerung an Augenblicke der Vollkommenheit."
Agnes Martin
ONCE VERY CLOSE TO ME Wichtige Fotos, die während der letzten zehn Jahre entstanden - Bilder des eigenen Körpers und der ihn umgebenden Natur und ihrer Elemente - sind für Monica von Rosen Ausgangsmaterial des aktuellen Werkes.
Die "Erneuerung von Erinnerung" setzt sie heute unter Einbezug des Computers um. Das fotografische Abbild wird im Moment der Distanzierung und Reflexion zu einem Maximum konzeptueller und zu einem Minimum fotografischer Bedeutung bearbeitet.
Wer glaubt, in den Körperarbeiten der Künstlerin das Aufdecken eines weiblichen Urzustandes zu entdecken hat sich getäuscht. Es geht nicht um weibliche Authentizität sondern thematisiert wird Ambiguität.
Oft sind bei den Exponaten zwei, drei oder mehrere Bilder zueinander gruppiert, die so erst ein Ganzes ergeben - dadurch werden Widersprüche deutlich, manchmal auch ein Sturz.
Die Kulturnomadin Monica von Rosen, tätig in verschiedenen Ländern und Sprachregionen, schreibt, fotografiert, filmt und unterrichtet in Workshops "Photographie als visueller Code".
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